Ausbildung

Systemisch-integrativer Coach werden

Die Ausbildung ist für Menschen konzipiert, die Coaching professionell einsetzen wollen: als Führungskraft, Personalentwickler, Trainerin, Berater, Coach oder als Start in eine neue berufliche Perspektive.

Was du in der Ausbildung lernst

Du lernst Coaching als Prozess zu führen: vom ersten Kontakt über Auftragsklärung und Intervention bis zur Auswertung. Der Fokus liegt auf Wahrnehmung, Haltung, Rollenbewusstsein und praktischer Steuerung.

  • Coachingbeziehung, Coachingsystem und Arbeitsrahmen
  • Auftragsklärung bei Einzelpersonen und Organisationen
  • systemische, humanistische und lösungsfokussierte Methoden
  • emotionale Resonanz, Musterarbeit und Selbstregulation
  • Feedback, Videoanalyse, Live-Coaching und Transfer
Coachingpraxis in einer Ausbildungsgruppe

Curriculum

Module der Coaching-Ausbildung

Die genaue Termin- und Modulplanung kann sich organisatorisch verändern. Inhaltlich bildet diese Struktur den Kern der Ausbildung.

1. Coachingrolle und Haltung

Selbstpositionierung, Verantwortung, Abgrenzung zu Beratung, Training und Therapie, Rollen- und Rahmensicherheit.

2. Auftragsklärung

Erstkontakt, Kontrakt, heimliche Aufträge, triadische Betrachtung und Auftragswechsel im Business-Kontext.

3. Prozesssteuerung

Coachingverlauf, Hypothesenbildung, Interventionen, Betriebstemperatur, Arbeitsfeld und Relevanz des Themas.

4. Methodenflexibilität

Gesprächsführung, systemische Fragen, lösungsfokussierte Verfahren, Gestaltarbeit, Visualisierung und innere Bilder.

5. Wahrnehmung und Kommunikation

Nonverbale Signale, emotionale Resonanz, Perspektivwechsel, Selbstregulation und Umgang mit Störungen oder Einwänden.

6. Analyse und Live-Coaching

Video- und Audioanalyse, Live-Demonstrationen, praktische Übungen, Feedback und Fallarbeit.

7. Change-Kompetenz

Veränderungsprozesse bei Personen, Teams und Organisationen, Change-Kommunikation und Beteiligung.

8. Abschluss und Transfer

Integration, Praxisnachweise, Reflexionsarbeit, Positionierung und nächste Schritte als Coach.

Schwerpunkte

Individuelle Wahl der zentralen Vertiefungen

Weitere Aufbauwege wie Teamcoaching, Konfliktcoaching, Paarcoaching, Familiencoaching, Schülercoaching, Energetisches Coaching können durch Themenseminare ergänzt werden.

Einzelcoaching

Fokus auf Eins-zu-eins-Prozesse, persönliche Entwicklung, Einstellungen, Emotionen, Ressourcen, Ziele und Muster. Du lernst, Klienten klar, respektvoll und wirksam durch Veränderung zu führen.

Change und Business

Fokus auf Veränderung in Organisationen: Auftragsklärung, Rollen, Kommunikation, Beteiligung, Widerstand, Sinn und Transfer in Führung, Beratung und Personalentwicklung.

Teamcoaching

Teamcoaching unterstützt Gruppen dabei, Zusammenarbeit, Rollen, Kommunikation und gemeinsame Ziele zu klären. Es eignet sich besonders für Führung, Projektarbeit und Veränderungsprozesse.

Konfliktcoaching

Konfliktcoaching arbeitet mit Spannungen, Interessen, Rollen und Beziehungsmustern. Ziel ist, wieder handlungsfähig zu werden und tragfähige nächste Schritte zu entwickeln.

Paarcoaching

Paarcoaching fokussiert Kommunikation, Erwartungen, emotionale Dynamiken und wiederkehrende Muster. Es ist keine Therapie, sondern ein strukturierter Entwicklungs- und Klärungsprozess.

Familiencoaching

Familiencoaching betrachtet Beziehungen, Rollen und Übergänge im Familiensystem. Der Blick liegt auf Ressourcen, Verständigung und konkreten Veränderungen im Alltag.

Schülercoaching

Schülercoaching begleitet junge Menschen bei Motivation, Prüfungsdruck, Selbstorganisation und Orientierung. Es verbindet klare Struktur mit einem wertschätzenden Blick auf Entwicklung.

Energetisches Coaching

Energetisches Coaching kann als ergänzender Wahlbaustein verstanden werden, wenn Körperwahrnehmung, innere Zustände und subjektive Belastung stärker einbezogen werden sollen.

Voraussetzungen

Was du mitbringen solltest

Berufliche Erfahrung

Die Ausbildung passt besonders, wenn du bereits mit Menschen, Teams, Kommunikation oder Verantwortung arbeitest.

Reflexionsbereitschaft

Coaching lernt man nicht distanziert. Du brauchst die Bereitschaft, eigene Muster und Wirkung zu reflektieren.

Praxisinteresse

Du solltest üben wollen: demonstrieren, ausprobieren, Feedback annehmen und echte Fälle bearbeiten.

Willst du wissen, ob dein Profil passt?

Beschreibe kurz deinen beruflichen Hintergrund und dein Ziel. Danach kann ein Beratungsgespräch klären, welche Lernroute sinnvoll ist.

Anfrage senden